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2Sn-Sulfat Dosie...

Sn-Sulfat Dosierung aus IBC- Behältern in der Zementindustrie - 2

Lagerung und Bereitstellung der RohstoffeDas Material wird in Wechselcontainern angeliefert. Zwei dieser Container werden mittelsFlurförderzeug zur Entleerstation transportiert. Die Entleerstation ist speziell auf die Bauart derContainer zugeschnitten, so dass eine nahezu rückstandsfreie Entleerung möglich ist.Förderung der Rohstoffe aus den Containern zu den DosierpumpenZunächst wird auf den Containern jeweils ein spezielles Rührwerk montiert, welches die Dispersionvor der Entnahme homogenisiert und auch während der Dosierung für eine gleichmäßigeKonsistenz des Materials sorgt. Über spezielle Adapter wird die Entnahmerohrleitung angeschlossen.In der Entnahmeleitung ist eine Membranpumpe zwischengeschaltet, die den Rohstoff zurzusätzlichen Homogenisierung über einen Bypass zurück in den jeweiligen Container fördert. Mitdiesen Maßnahmen ist gewährleistet, dass das dosierte Material immer die gleicheZusammensetzung hat. Die Auslaufadapter an den Containern werden mit einemFüllstandsgrenzwert überwacht. Wenn ein Container Leermeldung anzeigt, schalten automatischdie pneumatisch betätigten Kugelhähne in der Rohrleitung vor den Dosierpumpen auf den zweitenContainer um. Nach Containerwechsel quittiert der Bediener die Leermeldung, so dass die Anlageim Automatikbetrieb weiterfahren kann.Dosierung des Rohstoffes zu den ZementmühlenDas automatische Start-Signal zur Dosierung wird von der übergeordneten Steuerung gegeben,sofern alle Freigaben anliegen. Die Sollwertvorgabe der zu dosierenden Rohstoffmenge, bezogenauf den Zementdurchsatz und den Chromgehalt im Zement, erfolgt ebenfalls von derübergeordneten Steuerung. Beim Start des Dosiervorganges öffnet automatisch das Absperrventilan der Zugabestelle am Förderband Einlauf Zementmühle. Über Massedurchflussmesser wird dieFördermenge des Zinnsulfates kontinuierlich gemessen und mit dem Sollwert verglichen.Notwendige Anpassungen der Förderleistung an die tatsächliche Durchflussmenge Zement erfolgenautomatischüber eine Drehzahlregelung der Dosierpumpen. Außerdem erfolgt einekontinuierliche Drucküberwachung in der Förderleitung. Sollte die Dosiermenge nicht innerhalb einer einstellbaren Zeit den erforderlichen Wert erreichen, wird eine Störmeldung ausgegeben und der Dosiervorgang sowie die Vermahlung werden unterbrochen. Ähnliches gilt für den Förderdruck, wobei hier sowohl zu hoher als auch zu geringer Druck als Störung in Betracht kommt. Bei Beendigung oder Unterbrechung des Dosiervorganges werden die Dosierpumpe abgeschaltet und das Absperrventil am Förderband geschlossen, alle vorgeschalteten Einrichtungen bleiben zunächst in Betrieb.

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